Heute mal eine Urlaubserfahrung, auf die wir gerne verzichtet hätten.

Wir waren auf dem Weg nach Athen und mussten in München umsteigen. Als wir dort ankamen und auf unser Gepäck warteten, fehlte plötzlich ein Koffer:

Der Koffer meiner Tochter war nicht da.

Mein Koffer kam ganz normal an – aber ihrer nicht.

Und plötzlich fehlen einem alle Sachen

Das Problem war, dass wir leider nichts Wichtiges im Handgepäck hatten.

Keine vernünftige Wechselkleidung und auch einige andere Dinge, die man im Urlaub natürlich gerne dabeihat.

Meine Tochter stand damit erst einmal ziemlich blöd da.

Zum Glück konnte sie meine Sachen mitbenutzen. Sonst wäre die Situation wirklich noch unangenehmer gewesen.

Was mir dabei besonders klar geworden ist: Wertvolle Dinge wie Schmuck gehören ins Handgepäck und nicht in den aufgegebenen Koffer.

Denn wenn ein Koffer nicht ankommt, hat man erst einmal keine Kontrolle darüber, wann man seine Sachen wiederbekommt.

Drei Tage später wurde der Koffer nachgeliefert.

Damit war das Problem zwar gelöst, aber drei Tage auf die eigenen Sachen zu warten, ist natürlich trotzdem ziemlich nervig – gerade im Urlaub.

Was ich daraus gelernt habe

Nach dieser Erfahrung würde ich beim nächsten Flug noch genauer überlegen, was ins Handgepäck kommt.

Ein paar Kleidungsstücke zum Wechseln können schon sehr hilfreich sein. Und Schmuck, wichtige persönliche Gegenstände und andere Wertsachen würde ich grundsätzlich nicht in den aufgegebenen Koffer packen.

Natürlich kann man nicht den kompletten Kofferinhalt ins Handgepäck nehmen. Aber zumindest für ein paar Tage sollte man sich im Notfall behelfen können.

Denn dass ein Koffer beim Umsteigen einfach nicht mitkommt, passiert hin und wieder.